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Antaiji gehört zur japanischen Sôtô-Zen-Schule. |
Mai und Juni 2013
Dieser Monat in Antaiji:
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Gestern ging das fünftaegige Mai-Sesshin mit einem grossen Lagerfeuer zu Ende, und ab morgen werden wir beginnen, die Reis-Schösslinge in die Reisfelder auszupflanzen. In den Gemüsefeldern wachsen bereits die Kartoffeln, die man auch aus deutschen Breiten kennt, in wenigen Tagen werden auch die Sato-Imo, eine japanische Kartoffel-Sorte javanesischen Ursprungs, und die Süsskartoffeln folgen. Die Töpfe mit den Tomaten-, Gurken-, Kürbis-, Paprika- und Auberginen-Schösslinge müssen noch eine Weile im Gewächshaus warten, bis sie hinaus ins Freie kommen werden.
Zur Zeit sind wir 15 hier, ein Drittel davon Japaner, allerdings werden nicht alle über den Sommer hinweg bleiben. Unser Wunsch ist ja, dass die Menschen die hier her kommen darauf vorbereitet sind, sich hier erst einmal fuer drei Jahre auf ihr Kissen zu setzen. Leider ist das nicht immer realistisch, was ja auch verständlich ist.
Auf Youtube gibt es ein Video von Uchiyama Roshi zu sehen, der von 1965 bis 1975 Abt von Antaiji war (damals noch in Kyoto gelegen). Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1997, ein Jahr vor Uchiyamas Tod:
Muho wird im Sommer wieder in Europa sein, dieses Mal allerdings leider nur für gute zwei Wochen. Davon eine volle Woche, vom 23. bis 30. Juli, im Zen-Zentrum Eisenbuch bei Altötting, und danach für sechs Tage, vom 2. bis zum 8. August, im Buddhistischen Zentrum Scheibbs in Österreich sein. Beide Sesshins orientieren sich am Tagesablauf eines Sesshins in Antaiji, unterscheiden sich aber geringfügig: In Eisenbuch wird es 12 mal 45 Minuten Zazen geben und nur zwei Mahlzeiten, in Scheibbs werden es 16 mal 35 Minuten Zazen und drei Mahlzeiten sein. Beide Zentren liegen in wunderschöner, ruhiger Umgebung. Genaue Informationen über den Tagesplan, Kosten und Anmeldungen gibt es hier: Info zum Sesshin in Eisenbuch / Info zum Sesshin in Scheibbs
